Pathologisches Spielen

GlücksspielGlücksspiel

Die Begriffe Spielsucht, süchtiges bzw. pathologisches Spielen/Spielverhalten/ Glücksspiel werden in der Regel synonym verwandt.

Das "pathologische Glücksspielverhalten", so der Fachbegriff, betrifft derzeit in der Mehrzahl Männer. Experten gehen jedoch davon aus, dass der Anteil der Frauen unter den glücksspielabhängigen Menschen heute bereits bei 30 % liegt.

Die Gesamtzahl der Betroffenen in Deutschland wird auf 400.000 geschätzt. Pathologisch Glücksspielende spielen oft viele Stunden täglich. Verlieren sie, spielen sie weiter, in der Hoffnung, dass sich das Blatt wieder wenden wird.

Finanzielle Probleme und Schulden sind dem entsprechend die häufigsten Folgen des pathologischen Glücksspieles.

Das pathologische Glücksspiel wird bereits seit rund 20 Jahren als psychische Krankheit behandelt. Seit 2001 gibt es das Angebot der ambulanten und stationären medizinischen Rehabilitation bei pathologischem Glücksspiel.

Das Glückspiel zeichnet sich dadurch aus, dass der Spielausgang überwiegend vom Zufall bestimmt ist und es einen äußeren Anreiz in Form eines Geldgewinns gibt. Entgegen anderen Formen des Spielens, wie Gesellschaftsspiele, Theaterspiele, etc., die Grundvoraussetzungen für persönliche Entwicklung geben.