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Quelle: Web Suchtberatung

Sucht im Alter

Sucht im Alter - die stille Sucht

Alkoholabhängigkeit und Medikamentenmissbrauch sind auch im höheren Alter

Quelle: RD
verbreitet. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) geht davon aus, dass zwei bis drei Prozent der Männer und ca. ein Prozent der Frauen ab 60 Jahren ein schwerwiegendes Alkoholproblem haben. Dies bedeutet, dass bis zu 400.000 ältere Menschen in Deutschland von einem Alkoholproblem betroffen sind. Bundesweit konsumieren ein bis zwei Millionen Menschen gewohnheitsmäßig Arzneimittel. Aufgrund der demographischen Entwicklung ist von weiter ansteigenden Zahlen auszugehen. 

Sucht im Alter wird kaum wahrgenommen und kann bei älteren Menschen lange im Verborgenen bestehen. Betroffene, Angehörige, Freunde und ehrenamtliche Helfer stehen oftmals hilflos vor dieser Form der Krankheit. Häufig haben bei einer Suchtentwicklung im Alter Gefühle wie Einsamkeit, nicht mehr gebraucht zu werden, Anderen zur Last zu fallen und Langeweile eine große Bedeutung.
Auslöser für Suchterkrankungen können besonders tief eingreifende Lebensveränderungen wie z. B. die Beendigung der Berufstätigkeit so wie das Erleben des eigenen körperlichen Verfalls und das Eintreten von Pflegebedürftigkeit oder das Sterben des Freundeskreises und der Familienangehörigen sein.

Unsere Beratungsstelle setzt sich schon seit vielen Jahren mit dieser Problematik auseinander. Denn wir wissen: Suchtprobleme und Lebensqualität schließen sich aus. Dies gilt natürlich auch für ältere Menschen. Wie kann betroffenen älteren Menschen geholfen werden? Vielfach wird gerade ihnen die Fähigkeit zur Veränderung abgesprochen. Nach unserer Erfahrung weist die Arbeit mit älteren Menschen jedoch sehr gute Ergebnisse auf.

Suchtvorbeugende Maßnahmen konzentrieren sich gegenwärtig fast ausnahmslos auf Kinder und Jugendliche. Dabei wird individuelle Gesundheit mit zunehmendem Alter immer wichtiger. Kenntnisse über Risiken des Alkohol- und Medikamentenkonsums sind für ältere Menschen auch deshalb so wichtig, da sie als Ansatzpunkt für Verhaltensänderungen genutzt werden können.

Daher lohnt es sich aus suchtpräventiver Sicht, die sozialen Ressourcen und die gesundheitlichen Kompetenzen älterer Menschen zu fördern, damit ihnen möglichst lange ein hohes Maß an Selbstbestimmung und Lebensqualität erhalten bleibt.

 
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