Home  |  Impressum  |  Datenschutz  |  Sitemap
Quelle: Web Suchtberatung

Stoffliche Süchte

Alkohol

Heute sind alkoholische Getränke in Deutschland wie in vielen Ländern praktisch

 Quelle: RD

Quelle: RD

unbegrenzt verfügbar. Das Trinken von Alkohol besitzt weitgehend gesellschaftliche Anerkennung. Gesetzliche Einschränkungen des Alkoholkonsums bietet in Deutschland lediglich das Jugendschutzgesetz. 
Die Beliebtheit und weite Verbreitung alkoholischer Getränke erklärt sich nicht zuletzt durch die meist angenehm empfundene Wirkung eines mäßigen Alkoholkonsums. So wirkt er in geringer Menge in der Regel anregend und stimmungssteigernd. Er kann Hemmungen und Ängste abbauen helfen und die Kontakt- und Kommunikationsbereitschaft fördern. Bei mittleren oder höheren Dosierungen kann die gelöste, oft heitere Stimmung jedoch rasch in Gereiztheit, emotionale Unzugänglichkeit sowie in Aggression und Gewalt umschlagen.

Bei sehr hohem Promillegehalt kann es sogar zum Koma bis hin zum tödlichen Ausgang kommen.

Akute Risiken des Alkoholkonsums ergeben sich vor allem aus der Beeinträchtigung der Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit, der Wahrnehmung und der Urteilskraft. Dies kann bereits bei geringen Alkoholmengen der Fall sein.

Alkoholabhängigkeit entwickelt sich über einen langen Zeitraum und tritt im Allgemeinen dann auf, wenn ein langzeitig erhöhter Alkoholkonsum und die individuelle genetische Disposition zusammenwirken. Sie wird in der Regel dann diagnostiziert, wenn während des letzten Jahres mindestens drei der nachfolgend aufgeführten sechs Kriterien der "Diagnostischen Leitlinien für das Abhängigkeitssyndrom" erfüllt sind:

  • Es besteht ein starker Wunsch oder Zwang, Alkohol zu konsumieren.
  • Es besteht eine verminderte Kontrollfähigkeit bezüglich des Beginns, der Beendigung und der Menge des Konsums.
  • Das Auftreten eines körperlichen Entzugssyndroms.
  • Es kann eine Toleranz nachgewiesen werden, d.h. es sind zunehmend höhere Dosen erforderlich, um die ursprünglich durch niedrigere Dosen erreichten Wirkungen hervorzurufen.
  • Andere Vergnügungen oder Interessen werden zugunsten des Substanzkonsums zunehmend vernachlässigt.
  • Der Alkoholkonsum wird trotz nachweisbarer eindeutiger schädlicher Folgen körperlicher, sozialer oder psychischer Art fortgesetzt.

Seit 1968 gilt Alkoholismus als Krankheit. Die Behandlung dieser Krankheit fällt seit 1978 in die Zuständigkeit der Krankenkassen und der Rentenversicherung.

Medikamente

Die Medikamenten-Abhängigkeit gehört zu der am schwersten durchschaubaren und

 Quelle: RD

Quelle: RD

konkret erfassbaren Suchtform. Betroffen sind vor allem suchtgefährliche Schmerz-, Schlaf- und Beruhigungsmittel, aber auch Abführ- und Anregungsmittel, Appetitzügler u. a. Frauen und das höhere Lebensalter sind besonders betroffen, Männer und die mittleren („besten“) Lebensjahre holen auf.

Obgleich das Beschwerdebild einer medikamentösen Abhängigkeit schwer einzuordnen ist, gibt es doch einige konkrete Hinweise auf seelischer, körperlicher und psychosozialer Ebene. Und es gibt Ursachen, die es zu respektieren gilt, um eine solch folgenschwere Krankheits-Entwicklung rechtzeitig zu erkennen, zu akzeptieren(!), vorbeugend zu verhindern und ggf. zu behandeln.

Nach Schätzungen der Deutschen Hauptstelle gegen die Suchtgefahren gibt es zur Zeit ca. 1,4 Mio. Medikamentenabhängige in Deutschland. Wegen der hohen Dunkelziffer liegt die Zahl der Betroffenen wahrscheinlich wesentlich höher.

Die insgesamt 1,4 Mio. Medikamentenabhängigen (2,9 % der Wohnbevölkerung) sind nach DSM-IV-Kriterien abhängig von Schmerz-, Schlaf-, Beruhigungs-, Anregungsmitteln und Appetitzüglern.

2/3 der Abhängigen sind Frauen (umgekehrt ist es bei Alkohol); je älter Frauen werden, desto mehr Medikamente werden ihnen verschrieben;
Medikamente mit Suchtpotential können im wesentlichen in 5 Medikamentengruppen eingeteilt werden. Dies sind:

  • Schmerzmittel (Analgetika)
  • Hustenmittel
  • Dämpfende Mittel und Schlafmittel (Sedativa, Hypnotika)
  • Entspannungs- und Beruhigungsmittel (Tranquilizer)
  • Aufputschmittel (Stimulantien, zentralerregende Mittel)

Cannabis

Cannabis wird aus der Hanfpflanze gewonnen, welche eine der ältesten Nutz- und

 Quelle: RD

Quelle: RD

Heilpflanzen ist. Schon vor ca. 6000 Jahren soll Hanf in China zur Verarbeitung von Kleidung und Heilmitteln verwendet worden sein. In Europa wurde die Pflanze lange als Faser- und Ölpflanze verwertet bis sie ungefähr seit den 70er Jahren bis heute als Rauschdroge in Mode kam. Heute ist Cannabis die am weitesten verbreitete Droge in der Bundesrepublik Deutschland. Erstmals per Gesetz verboten wurde Cannabis 1929 durch das Opiumgesetz, und findet sich seit 1971 im BtMG (Betäubungsmittelgesetz) unter strenger Kontrolle. Der berauschende Wirkstoff ist das Tetrahydrocannabinol (THC). Der THC-Gehalt schwankt erheblich je nach Anbaugebiet, Klima und Erntezeit, sowie in Abhängigkeit von Aufarbeitung und Lagerung.

Gebrauchsformen

Marihuana: Es handelt sich um luftgetrocknete Blatt- und Blütenteile der Hanfpflanze (sogenanntes Gras). Der THC-Gehalt von Marihuana beträgt zwischen 0,5 und 7%.

Haschisch: Es handelt sich um den Harz der Blütenstände der Hanfpflanze. Der THC-Gehalt beträgt  zwischen 2-10%.

Haschischöl: Ein teerartiges, dickflüssiges Konzentrat, das mittels Extraktion mit organischen Lösungsmitteln gewonnen wird. THC-Gehalt von 10-30%.

Wirkung

Die psychische Wirkung von Cannabisprodukten kann sehr unterschiedlich sein. Grundsätzlich gilt, dass Gefühle und Stimmungen - sowohl gute als auch schlechte - verstärkt werden.

Kurzzeitwirkungen:

  • Heitere, entspannte Stimmung
  • Verminderte Kritikfähigkeit
  • Verlust des Zeitgefühls
  • Gestörtes Kurzzeitgedächtnis
  • Veränderte, selektive Wahrnehmung
  • Illusionäre Verkennungen
  • Konzentrations- u. Aufmerksamkeitsstörungen
  • Schläfrigkeit

Die Kurzzeitwirkungen (Cannabisrausch) können je nach Persönlichkeitsstruktur, aktueller psychischer Verfassung, äußeren Umständen, Cannabiserfahrung, Konsumart und –menge sehr unterschiedlich verlaufen. So kann auch der Rauschverlauf bei ein- und derselben Person ganz unterschiedlich ausfallen.

Langzeitwirkungen:

  • Psychische Abhängigkeit
  • Passivität, Antriebslosigkeit („Null Bock“)
  • Nachlassen der Leistungsfähigkeit
  • Störung des Kurzzeitgedächtnisses
  • Auslösen von Psychosen

Aktuelle Zahlen: Zwischen 10 und 25 % aller Jugendlichen haben Erfahrungen mit dem Konsum von Cannabisprodukten. Die aktuelle Generation Jugendlicher raucht ihren ersten Joint mit 15,4 Jahren. Die stärkste Verbreitung findet der Cannabiskonsum unter den 18- bis 20-Jährigen. Jeder vierte junge Erwachsene konsumiert aktuell Cannabis, darunter doppelt so Männer wie Frauen. (Quelle: DHS, 2007)

Amphetamine / Ecstasy (MDMA) / Chrystal

Amphetamine und deren untergeordneten Substanzzusammensetzungen sind eine Gruppe von vollsynthetischer, im Labor hergestellter Drogen. Amphetamin wurde erstmals 1887 synthetisiert und kam 1930 als Arzneimittel gegen Schnupfen auf den Markt. Im Zweiten Weltkrieg wurde es in Deutschland, den Vereinigten Staaten, Großbritannien und Japan in bedeutendem Umfang in der Armee eingesetzt, um die Soldaten wach, motiviert und aggressiv zu halten. Aufgrund des offensichtlich werdenden Suchtpotenzials und der Zunahme akuter Vergiftungserscheinungen, sowie Amphetaminpsychosen wurden Verkauf und Verordnung zunehmend weltweit eingeschränkt und Amphetamin wurde gleichzeitig eine Partydroge auf dem illegalen Markt.

Ecstasy (MDMA)

Der als Ecstasy bekannte Amphetamin-Abkömmling MDMA wurde erstmals 1912 synthetisiert und von der Darmstädter Firma E. Merck zum Patent angemeldet. Der Hauptwirkstoff MDMA wurde damals hauptsächlich als Appetitzügler eingesetzt. Aufgrund seiner kommunikationsfördernden Wirkung fand  MDMA ebenfalls in den USA bis 1985 und der Schweiz bis 1993, in der Psychotherapie seine Verwendung. Daneben wurde Ecstasy als  “Liebesdroge”Ende der 60er unter den Hippies in Kalifornien populär und findet seit den 90er Jahren zunehmend auch in Deutschland als Partytanzdroge Verbreitung.

Crystal (Methamphetamin)

Methamphetamin, auch Crystal oder Ice genannt, ist eine der neuesten und gefährlichsten Drogen auf Amphetaminbasis und stellt bisher hauptsächlich in Nordamerika und Südostasien ein ernst zunehmendes Problem dar. Es wirkt schneller und heftiger als Amphetamin und hat ein hohes Abhängigkeitspotenzial, weshalb ihm die größte Gefährlichkeit zugeschrieben wird. 
Dauerkonsumenten haben einen auffällig schnellen Zerfall des äußeren Erscheinungsbildes.

Wirkung

Allgemein hat Amphetamin eine stimulierende Wirkung, die Bedürfnisse wie Hunger, Durst, Müdigkeit, oder Schmerzen so gut wie ausschaltet. Beim illegalen Handel jedoch wird Amphetamin, sowie verschiedene Verwandte des Stoffes wie Ecstasy (MDMA) oder Chrystal (Methamphetamin) meist durch die verschiedene Zusammensetzung und Verunreinigung zur unberechenbaren Gefahr und kann in der Wirkung und dem Suchtpotenzial stark variieren. Ebenfalls hängt die Ausprägung der spezifischen Wirkungen von den Begleitumständen wie z.B. Umgebung und Gemütslage ab und kann daher auch sog. „Horrortrips“ hervorrufen.

Kurzzeitwirkungen

  • Euphorie, inneres Glücksgefühl
  • Hyperaktivität, Ausschöpfung aller körperlichen und geistigen Reserven
  • gesteigertes Mitteilungsbedürfnis und Redefluss
  • Wegfall von Hemmungen
  • Gesteigertes Selbstbewusstsein, Selbstüberschätzung
  • Augen- und Kieferzittern
  • Krämpfe
  • Angst und Panikzustände

Langzeitwirkungen

  • Erschöpfung, Unruhe
  • Depressionen, Angstzustände, Schlaflosigkeit
  • Psychische Abhängigkeit
  • Schädigung des Kurzzeitgedächtnisses
  • Potenzstörungen, Nierenschäden
  • starker Gewichtsverlust
  • Schwächung des Immunsystems
  • Hautentzündungen
  • Zahnausfall
  • Herzrhythmusstörungen
  • aggressives Verhalten
  • paranoide Wahnvorstellungen bis hin zu Psychosen

Kokain / Crack

Die aus den Blättern des Coca-Strauches hergestellte Rauschdroge findet seit den 80er Jahren steigende Nachfrage durch alle Schichten und Ihre Konsumenten sind meist sozial und beruflich gut integriert. Kokain ist nach Cannabis die  weltweit am häufigsten gehandelte Droge.

Im Jahre 1750 kamen die ersten Cocasträucher aus Südamerika nach Europa. Circa 1960 wurde Kokain als erstes von Chemikern in Göttingen isoliert und lange in der Medizin verwendet. Selbst in der ersten Rezeptur des Getränkes Coca Cola fanden sich bis 1906 Extrakte des Cocastrauches woraus sich auch der Name ableitete. Heute ist der Pro-Kopf-Verbrauch, der als Droge der Gier und des Geldes geltenden Substanz, in den USA am größten.

Crack

Eine Form, die seit den 80er Jahren in den USA viel gebraucht wird und zu
schwer wiegenden gesundheitlichen und sozialen Problemen führt, ist das Crack. Dabei handelt es sich um einen billigen Verschnitt von Kokain bzw. Rückständen, die bei der Herstellung übrigbleiben und mit Backpulver aufgekocht werden. Diese Zubereitung ist rauchbar und führt zu hoher psychischer Abhängigkeit nach kurzem Gebrauch. Kokain selbst wird geschnupft, injiziert oder inhaliert.

Kurzzeitwirkungen:

  • Euphorie
  • Gesteigertes Selbstbewusstsein
  • Unterdrückung von Hunger-, Durst- und Müdigkeitsgefühlen
  • Ausgelassenheit, Wegfall von Hemmungen und Ängsten
  • Hyperaktivität, Erhöhung der Kontaktfähigkeit
  • Abnahme der Kritik- und Urteilsfähigkeit
  • Leber- und Hirnschäden
  • Innere Unruhe, Gereiztbarkeit
  • erhöhter Blutdruck
  • erhöhtes Herzinfarktrisiko

Langzeitwirkungen:

  • rasche Psychische Abhängigkeit
  • Durchblutungsstörungen des Gehirns und Schlaganfälle
  • erhöhte Reizbarkeit, Aggressivität
  • Depressionen
  • Wahnvorstellungen
  • Schlafstörungen
  • Herzrythmusstörungen
  • Hals-, Nasen- Ohrenerkrankungen

Heroin

Heroin wird durch chemische Prozesse aus dem Rohopium der Schlafmohnpflanze gewonnen. Das Pulver wird als euphorisierende und zugleich betäubende Rauschdroge meist als Lösung gespritzt, kann aber auch geraucht oder geschnupft werden. Als Droge oder Heilmittel soll der Schlafmohn bereits seit 4 000 v. Chr. genutzt worden sein. In China lange als Schmerzmittel in der Medizin verwendet, führt das Opiumrauchen im 17. Jahrhundert zu großen Suchtproblemen. Die Regierung verbot bald darauf die Einfuhr woraus im 19. Jahrhundert die sog. Opiumkriege resultieren. Im Jahr 1806 gelingt es dem deutschen Apotheker W. Sertürner erstmals den Hauptwirkstoff des Opiums, das Morphin, zu isolieren. 1828 wurde es daraufhin von der Firma Merck als starkes Schmerzmittel auf den Markt gebracht. Dies hatte zur Folge das Verwundete des Deutsch-Französischen Krieges 1870/1871 die damit behandelt wurden alle eine Morphinabhängigkeit entwickelten. Mit dem Ziel diese zu behandeln und ein weniger suchtförderndes  Schmerzmittel zu entwickeln, gewann man 1874 erstmals das sog. Diamorphin aus dem Rohopium, welches später durch die Farbenfabriken Bayer als „Heroin“ hergestellt und vermarktet wurde. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass dieses stärker und suchtfördernder als Morphin war, weshalb es darauf als Betäubungsmittel deklariert wurde. Heute wird Heroin nur noch in Großbritannien als Arznei verwendet.

Kurzzeitwirkungen:

  • Euphorie
  • überwältigendes Wohlgefühl
  • Nachlassen von Konzentration, Aufmerksamkeit und Urteilsvermögen
  • Bewusstseinsminderung
  • enthemmtes Verhalten
  • Gefühl, über alltäglichen Problemen zu stehen
  • Verlangsamung der Atem- und Herzfrequenz und Abnahme des Atemvolumens bis hin zum Atemstillstand
  • verminderte Darmtätigkeit
  • Blutdruckabfall, Pulsverlangsamung, Pupillenverengung

Bei verunreinigtem Heroin:Übelkeit, Erbrechen, Schüttelfrost, Fieber sowie Juckreiz der Haut, Krampfanfälle, Bewusstlosigkeit oder Schockzustände, die sofort auftreten und mehrere Stunden anhalten können.

Langzeitwirkungen:

  • Psychische und körperliche Abhängigkeit
  • Körperlicher Zerfall
  • Leberschäden
  • Magen-Darmstörungen
  • Gebissveränderungen, Karies, Zahnausfall
  • Durch Spritzen: Abszesse, Venenentzündungen, Herzentzündungen, Infektionskrankheiten wie Hepatitis C, HIV/Aids, Pilze, Bakterien

LSD

Die psychedelische Substanz Lysergsäurediethylamid ist die wohl stärkste Halluzinogene

 Quelle: RD

Quelle: RD

Droge. Die Basis dazu, die Lysergsäure ist ein natürlicher Wirkstoff des Mutterkorns, einem Pilz, der in Getreideähren schmarotzt. Schon geringste Mengen führen zu langanhaltenden, unkontrollierbaren enormen Rauschzuständen mit Halluzinationen. Erstmals hergestellt wurde LSD 1938 vom schweizer Chemiker Albert Hofmann mit der Intention ein Kreislaufstimulierendes Mittel zu erstellen. Die halluzinogene Wirkung entdeckte der Chemiker als er die Substanz an sich selbst ausprobierte. Dies geschah an dem heute noch von Anhängern gefeierten Tag des „Bicycle Day“, dem 19.04.1943, da Hofmann unter starken Halluzinationen mit dem Fahrrad nach Hause fuhr und so LSD als Rauschdroge entdeckt war. Durch die Firma Sandoz wurde LSD als Medikament „Delisyd“ auf den Markt gebracht. Da es psychische Barrieren, Abwehrmechanismen, gewissermaßen auflöst, wurde es in der Psychotherapie eingesetzt. In der Schweiz hatten dazu bis in die 90er Jahre einige Therapeuten die Genehmigung. Seine Berühmtheit erhielt die Substanz als Rauschdroge der Hippies in den 60er bis 70er Jahren. Auf dem illegalen Markt wird LSD in Form von kleinen, mit verschiedenen Motiven bedruckten “Tickets” oder als kleine Pillen  verkauft. Der Wirkstoffgehalt kann dabei, wie bei allen illegalen Drogen stark schwanken.

Die subjektiv erlebte Realität beim Konsum von LSD kann als so bedrohlich und Angst einflößend wahrgenommen werden, dass die konsumierende Person Todesangst erlebt.

Wirkung:

  • Das Rauscherlebnis ist sehr stark abhängig von Set (innerer Zustand) und Setting (Umfeld).Außerdem spielen Dosisierung, Wirkstoffgehalt sowie Gewöhnungseffekte eine wichtige Rolle. Die durchschnittliche Dauer eines LSD-Trips liegt zwischen 5-12 Stunden, kann aber auch bis zu 24 anhalten.
  • Töne, Farben, Gefühle werden verändert und intensiver wahrgenommen, z.B berichten User dass sie Töne fühlen oder Farben schmecken könnten
  • Gesteigerte Phantasie/Halluzinationen/Illusionen:
    Gegenstände, Räume, Personen usw. können sich optisch verformen, erscheinen oder verändern ihren Ort
  • euphorische Grundstimmung
  • verändertes Zeitempfinden
  • Erhöhtes Bewusstsein

LSD wird eine »die Seele offenbarende« (psychedelische) Wirkung zugeschrieben – es kann verdrängte oder unterbewusste (auch negative) Erlebnisse wieder hervorbringen

Risiken:

  • Nicht kontrollierbare Angstzustände
  • Durch Horrortrips besteht die Gefahr sich selbst oder andere zu verletzen
  • Unfallgefahr durch Selbstüberschätzungen
  • Selbst einmaliger Konsum kann eine Psychose auslösen!
 
Veranstaltungen
Mo. 21.01.2019, 16:00 bis 18:00 Uhr
Suchtberatung Wiesloch - offene Sprechstunde - Wiesloch
Suchtberatung Wiesloch
Mo. 21.01.2019, 16:00 bis 18:00 Uhr
Suchtberatung Schwetzingen Schwetzingen
Schwetzingen - offene Sprechstunde
Mo. 21.01.2019, 16:30 bis 18:00 Uhr
Suchtberatung Heidelberg
Selbsthifegruppe für Betroffene und Angehörige
Mo. 21.01.2019, 19:00 bis 20:30 Uhr
Nußloch Nußoch
Selbsthilfegruppe für Betroffene und Angehörige
Mo. 21.01.2019, 19:00 bis 20:30 Uhr
Walldorf Walldorf
Selbsthilfegruppe für Betroffene und Angehörige

weitere Veranstaltungen ...
Kalender
<<
OK
>>
MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
19.
20.
21.
22.
23.
24.
25.
26.
27.
28.
29.
30.
31.